Historie des EOBV: Entwicklung und staatliche Ermächtigung
Der Verband und seine Geschichte
Der EOBV steht seit seiner Gründung im Jahr 1985 für höchste Professionalität und Qualität in der Sporttauchausbildung. Als wirtschaftlich geführter Verein mit schlanker Struktur arbeitet der Verband weit über die üblichen Standards hinaus an ressortinternen sowie internationalen Richtlinien.
Diese tiefgreifende Expertise mündete 2008 in der staatlichen Ermächtigung. Was bedeutet das für den Tauchsport?
- Qualität ohne Kompromisse: Sporttaucher beim EOBV profitieren direkt von einem Ausbildungssystem, das behördlich geprüft ist und auch im staatlichen Bereich (z. B. Exekutive und Militär) Anwendung findet.
- Fundiertes Wachstum: Während viele beim „selbstständigen Sporttaucher“ ihr Glück finden, bietet der EOBV die einzigartige Sicherheit, dass bereits die ersten Flossenschläge nach den strengen Kriterien einer staatlich anerkannten Bildungseinrichtung erfolgen.
- Vom Hobby zum Profi: Als einziger Verband Österreichs, der Zeugnisse nach der Fachkenntnisnachweis-Verordnung ausstellen darf, ebnet der EOBV Sporttauchern den lückenlosen Weg in die professionelle Laufbahn.
Beim EOBV ist Sporttauchen mehr als nur ein Hobby – es ist eine Ausbildung auf staatlich anerkanntem Top-Niveau welches einen nahtlosen Übergang in die rechtliche Berufsausbildung zum Taucher ermöglicht.
Staatliche Ermächtigung & Kompetenz
Ein Meilenstein in der Verbandsgeschichte war der Erhalt der staatlichen Ermächtigung im Jahr 2008. Damit ist der EOBV die erste und einzige Organisation seiner Art, die offiziell berechtigt ist, Zeugnisse gemäß der Fachkenntnisnachweis-Verordnung (FK-V) auszustellen.
Diese staatliche Legitimation bedeutet:
- Rechtssicherheit: Ausgestellte Zeugnisse für allgemeine Taucharbeiten, Forschungstauchen oder Signalpersonen haben in der gesamten EU Rechtscharakter.
- Behörden-Standard: Das Ausbildungssystem des EOBV bildet mitunter die Basis für staatliche Einheiten wie das Bundesheer (Jagdkommando), die Polizei (Cobra), Feuerwehr und Wasserrettung.
- Internationalität: Als Mitbegründer, im Jahre 1992, der CEDIP (European Committee of Professional Diving Instructors) ist der EOBV maßgeblich an der Gestaltung europäischer Tauchstandards beteiligt.
Ausbildungsspektrum: Vom Hobby zum Beruf
Das Portfolio des EOBV deckt alle Facetten des Tauchsports ab:
- Sporttauchen: Fundierte Basisausbildung für Einsteiger und Fortgeschrittene.
- Technisches Tauchen: Spezialisierungen wie Mischgastauchen und anspruchsvolles technisches Equipment.
- Berufstauchen: Qualifizierte Ausbildung zum Arbeitstaucher sowie für Ingenieurs- und Forschungstätigkeiten.
Ihr Vorteil als Taucher
Auch wenn für reine Sporttaucher der Spaß im Vordergrund steht, profitieren sie beim EOBV von einem System, das auf professionellen Standards fußt. Jede Ausbildung legt den Grundstein für eine mögliche Karriere im professionellen Bereich. Wer sich beim EOBV zertifizieren lässt, entscheidet sich für eine Ausbildung, die bei Bedarf weit über das Hobby-Niveau hinausgeht und weltweit Anerkennung findet.
Weitere Informationen zur europäischen Zusammenarbeit finden Sie unter www.cedip.org.









